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Göbler Hirthmotoren GmbH & Co. KG arbeitet zusammen mit MartinUAV an einem neuen Antriebssystem für ihr V-BAT-UAV (VTOL), um die Reichweite zu verbessern und heavy-fuel betrieb zu ermöglichen. MartinUAV ist mit diesem neuen Benzinmotor am 28. Februar erfolgreich geflogen und demonstrierte das abheben und den Übergang in den horizontalen Flug. Der Motor den MartinUAV in den V-Bat integrierte und flog war der 15 PS 4201 luftgekühlte 2-Takt-Boxermotor.

Zu den Features des 183 cm³ 4201 Motor gehören: erweiterte geschlossene Kraftstoffkreislauf-Steuerung zur Optimierung der Leistung, CAN-Bus oder RS485-Schnittstelle für die einfache Kommunikation mit dem Flugcomputer, On-Board-Datenspeicherung von Motorparametern zur Ermöglichung von Post-Flight-Analysen, abgeschirmte ECU / Schutz vor elektromagnetischen Störungen (EMI), 1kW Starter / Generator zum ferngesteuerten Start und zur Stromversorgung. Er verfügt auch über eine automatische Höhen- und Temperaturkompensation, die einen zuverlässigen Start und Betrieb in einem weiten Arbeitsbereich ermöglicht. Temperatur: -40 bis +50 °C. Höhe: 0 - 6000m. Die in den V-Bat integrierte Variante 4201 kann auch mit einem 1:2-Reduktionsantrieb für Propelleranwendungen angepasst werden, um einen größeren Propeller zu verwenden, Lärm zu reduzieren und den Schub zu erhöhen. Es gibt auch eine optionale iPower Variante des 4201 Motors, die einen Fremdzündungsbetrieb bei heavy-fuel ermöglicht. Damit kann MartinUAV die NATO-Treibstoffpolitik erfüllen, die Benzin aus Sicherheits- und Logistikgründen verbietet.

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